GfBS Gesellschaft für Biologische Systematik

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Nagoya-Protokoll und genetische Ressourcen: Verordnungen und praktische Umsetzung

Die Gesetze zur Nutzung genetischer Ressourcen, die mit der Umsetzung der „Access and Benefit Sharing“ Regelungen des Nagoya-Protokolls in Kraft treten und eigentlich der Biopiraterie vorbeugen sollen, treffen auch für die wissenschaftliche Grundlagenforschung zu. Um den geltenden nationalen und internationalen Regeln gerecht werden zu können, sind alle Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die sich mit biologischem Material befassen, verpflichtet, sich selbst mit diesen Regeln auseinander zu setzen. Thomas Hörnschemeyer von der Senckenberg-Gesellschaft hat dazu mehrere Hinweise und Dokumente zusammengetragen.

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Nagoya Protokoll und tägliche Forschungspraxis

Bonner Museumswissenschaftler haben gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen eine Studie zu den neuen ABS-Regelungen gestartet. Die Regeln des „Access and Benefit Sharing“ zur Nutzung genetischer Ressourcen wurde mit dem Nagoya-Protokoll beschlossen und sollen Biopiraterie vorbeugen, tangieren aber auch die wissenschaftliche Forschung. Die Studie identifiziert die Konsequenzen für die Grundlagenforschung und trägt Vorschläge für praktikable Strukturen zusammen. Daher hat das Netzwerk zur Biodiversitätsforschung (NeFo) in Deutschland hat die Biologin und federführende Kraft des Studie, Dr. Cornelia Löhne, interviewt. Die wissenschaftliche Referentin des Direktors des Forschungsmuseums Koenig in Bonn skizziert, welche Probleme sie für Forschung und Sammlungen sieht und bittet alle Interessierten um Kommentare zum Bericht.

mehr bei NeFo

Durchführungsbestimmungen zum Nagoya-Protokoll der EU

Am 9.11.2015 trat die Durchführungsverordnung in Kraft, die ein weiterer wichtiger Schritt bei der Umsetzung des Nagoya-Protokolls in der Europäischen Union ist. Im Protokoll sind der Zugang zu genetischen Ressourcen und deren Nutzung sowie der Verteilung der daraus entstehenden Vorteile geregelt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat dazu eine Website zusammengestellt, die auch die Hilfen für Wissenschaftler etwa von der DFG bereit hält, und über die jüngsten Updates zum Thema informiert.

mehr beim BfN

zusammenfassender Flyer des BfN (pdf)

direkt zum DFG-Leitfaden (pdf)

AnnoSys - Virtuelle Belegdaten revidieren

Das Projekt AnnoSys stellt Werkzeuge und Workflows für Annotationen in virtuellen Sammlungen bereit. Im Artikel "AnnoSys - Virtuelle Belegdaten revidieren: Neue Möglichkeiten für Taxonomie und Sammlungskuration" stellen die Beteiligten diese vor.

Artikel von W.-H. Kusber, O. Tschöpe, L. Suhrbier, A. Güntsch
und W.G. Berendsohn
im 30. Newsletter der GfBS (pdf, Seite 9)

Taxonopedia

Neue Open-Source-Internetplattform für Beobachtungen, Bestimmungen und ggf. Neuklassifizierungen, an der Taxonomen und Laien - etwa aus Citizen Science-Projekten - gemeinsam arbeiten

Artikel von M. Schuda, M. Scharpenberg
im 29. Newsletter der GfBS (pdf, Seite 6)

anymals+plants

Biodiversität im Hosentaschenformat: Die mobile Software anymals+plants ermöglicht es Anwendern von Smartphones und Tablets Tier- und Pflanzenbilder sowie Info-Texte von Arten aufzurufen, die in diversen Internetquellen stehen, hauptsächlich aus GBIF und Wikipedia. Das Tool stellten Alexander Kroupa und  Maren Gleisberg im 27. Newsletter vor.

zum GfBS-Newsletter (pdf-Datei, siehe Seite 34)

Datenbank WorldClim

Die Datenbank WorldClim bietet bioklimatische Layer (bio1-bio19) der ganzen Welt zur Nutzung in GIS-Programmen und für Modellierungen. Die Entwickler arbeiten am Museum of Vertebrate Zoology, an der US-amerikanischen University of California, Berkeley.

zur Datenbank WorldClim

Kontakt zwischen Abenteurern und Forschenden

Die amerikanische non-profit Organisation Adventurers and Scientists for Conservation vermittelt zwischen Abenteurern, die entlegene Gebiete der Erde bereisen, und Wissenschaftlern, die Unterstützung bei ihrer Arbeit im Naturschutz suchen.

zu Adventurers and Scientists for Conservation